Kategorie: Schule / Uni

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Krefeld
eingetragen am Donnerstag, den 18. Oktober 2007 um 17:20 Uhr

„Wer kennt das noch nicht? Nun zeigen Sie schon auf! Ich kenn Ihre Namen sowieso nicht. Ich rufe auch nicht Ihre Eltern an.“ (Prof. Dr. rer. nat. habil Karlheinz Schüffler, 18.10.07)
Da bin ich also wieder, lange hat man von mir nichts mehr gehört. Das lag wohl zum Einen daran, dass ich seit Anfang Juli zwischen zwei Kontinenten, drei Staaten, vielen Küsten und noch mehr Städten hin- und hergejettet bin. Von Philadelphia über San Diego, San Francisco, wieder Philadelphia und Frankfurt nach Bornheim. Von da aus über Weeze und Shannon nach Cork und wieder zurück und danach über Düsseldorf und Dublin nach Limerick und wieder zurück. Und jetzt bin ich in Krefeld ...
Krefeld, eine Stadt, deren Schönheit allein durch meine bloße Anwesenheit verdoppelt wird. Und jetzt mal ehrlich (trotz aller Arroganz meinerseits): das will schon was heißen. Eine Stadt etwas kleiner als Bonn, die als touristisches Highlight eine schwer verdreckte Statue eines Seidenwebermeisters aus längst vergangener Zeit vorzuweisen hat. Eine Stadt, in der man sich (gerade als Student) wunderbar das Biertrinken abgewöhnen kann, da der Geruch von halbfertiger Biermaische über der gesamten Hochschule liegt. Eine Stadt, bei der schon abends um sechs Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden.
Aber was soll das ganze Geläster? Krefeld, eine Stadt, die meine neue Heimat ist – zumindest für die nächsten vier Jahre.
„Psst! Hat der gerade ‚Krefeld’ und ‚Heimat’ in einem Satz benutzt? Wer studiert denn freiwillig in Krefeld?“ – Naja, so ganz freiwillig bin ich ja auch nicht hier. Eine kleine unbedeutende Firma namens SIEMENS hat mich mehr oder weniger dazu verdonnert. Aber die dürfen das auch. Schließlich mache ich ja auch noch eine Ausbildung da und die bezahlen mich fürs Studieren.
Also, ich will ja mal nicht meckern. Ich hab einen Studienplatz, ich hab einen Ausbildungsplatz, ich bekomme monatlich Geld und ich mache endlich wieder vernünftig Sport.

Flyers 5, Devils 4
eingetragen am Donnerstag, den 8. März 2007 um 08:10 Uhr


New York (2)
eingetragen am Montag, den 18. Dezember 2006 um 03:48 Uhr


Washington, DC
eingetragen am Mittwoch, den 6. Dezember 2006 um 04:56 Uhr

Englisch ist eine tolle Sprache. Aus jedem Verb kann man das passende Adjektiv, Adverb und Substantiv bilden. So nennt man das Kontrollieren eines Ausweises auf das richtige Alter (meistens wegen Alkohol) "to card". Und das wird in Washington überall gemacht. Schließlich herrscht hier Recht und Ordnung - nahezu deutsche Verhältnisse. Hier steht alle zwei Meter ein Polizeiauto einer anderen Organisation. Mal Traffic Police, mal State Police, mal ach was weiß ich. Aber von vorne.
Freitag mittag hat uns Peter, ein junger Redemptorist aus der Karibik, der eigentlich in D.C. studiert, aber momentan ein pastorales Jahr in Philly absoliert, nach Washington entführt, um uns "seine" Stadt zu zeigen. Wir kamen also in der redemptoristischen Kommunität an, nahmen an Abendgebet und -essen teil und haben uns dann zu einem Trip durch Washington bei Nacht gemacht. Nachdem wir dann dreimal am Roosevelt Memorial vorbeigefahren sind ohne es zu merken und wir ungefähr 20 mal eine Freundin vom Peter angerufen haben um nach dem Weg zu fragen, haben wir es bei Capitol, Jefferson Memorial und Roosevelt Memorial belassen und wollten was trinken gehen. Schnell noch besagte Freundin Susanna aufgabeln und dann ihrer Anweisung nach in die einzige Bar D.C.s, die keinen Ausweis kontrolliert.
Dort also bestellt Susanna drei Margheritas für sich, Markus und mich und Peter bestellte sich ein Bier. Nachdem Susanna, Peter und ich unsere Getränke hatte, wurden wir dann doch gecardet. Markus und ich hatten natürlich keinen dabei und so wurde Markus mit einem "jungfräulichen" Getränk abgespeist. Mein Erdbeermargherita wurde allerdings nicht einkassiert und so habe ich ihn getrunken. Lustig war dann aber auch, dass mich die Kellnerin später fragte, ob ich denn noch einen möchte.
Am nächsten Morgen ging es dann zunächst ins International Spy Museum, einer Austellung über Geheimdienstaktivitäten und -methoden. Danach sind wir mit Kirk, einem Augustinerstudenten lecker Mittag essen gegangen und haben unsere Tour fortgesetzt. Vom Capitol (diesmal bei Tageslicht) über die Massachussets Avenue vorbei an allem Botschaften der Welt bis hin zu der Kathedrale der Episcopal Church, einen amerikanisch anglikanischen Kirche. Danach gings über Georgetown zum World War II Memorial und zum Lincoln Memorial. Und da es bis dahin schon wieder dunkel geworden ist, haben wir wieder kein Foto vom White House bei Tag machen können.
Die Suche nach einen guten Restaurant zum Abendessen gestaltete sich dann aber schwieriger als gedacht, da die Restaurants entweder voll, geschlossen oder zu romantisch für vier Männer waren. Gelandet sind wir dann schließlich in einer (guten) Restaurantkette in Maryland. Dann hat uns Kirk im Kloster abgesetzt und wir haben nur noch unsere Sachen gepackt und uns ins Auto geschmissen.
Fazit: Washington ist verdammt kalt geworden während wir da waren. Beginnend mit 75°F (ca. 24°C) Samstag nachmittag zu 39°F (ca. 4°C) Sonntag abend. Aber es wurde auch Zeit.


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Fertig, und zwar komplett
eingetragen am Donnerstag, den 1. Juni 2006 um 02:43 Uhr


Nur noch mündlich
eingetragen am Dienstag, den 2. Mai 2006 um 20:33 Uhr

So, jetzt sind meine drei schriftlichen Abiprüfungen vorbei und es ist an der Zeit ein Fazit zu ziehen. Also, als erstes war Physik dran, wofür ich auch mit Abstand am meisten für gelernt habe. Wie sich dann in der Klausur herausstellte, waren gute 90% von dem, was ich gelernt habe, richtig unnötig gewesen. Eigentlich wurde nur das aktuelle Thema behandeltet mit einem kleinen Rückblick auf die 12.1 mit dem glühelektrischen Effekt. War eine sehr nett die Klausur und zwischendurch gabs auch noch Kuchen.
Etwas anders verlief da schon Mathe. Dafür habe ich eigentlich gar nichts gelernt, da Mathe ja schon immer meine Stärke war, und ich muss sagen, ich hätte eigentlich auch nicht lernen brauchen. Es ging so auch ganz gut. Problematisch war nur eher der Umfang der Klausur. während ich bei Physik gut mit der Zeit hinkam, zwischendurch auch mal auf Toilette war und noch vor Deadline abegeben konnte, musste ich mich in Mathe zwingen, nicht auf Toilette zu gehen und 4,25 Zeitstunden konzentriert arbeiten. Noch nicht mal alles essen konnte ich und trinken war auch nicht viel drin. Fertig bin ich trotzdem nicht geworden und das sind so weitere 15 von 18 aus meinem Kurs auch nicht. Naja, was soll man machen.
Und heute war dann Deutsch dran. Das erste Fach von mir mit Auswahlmöglichkeit. Ich hab mich für die Antrittsrede von Winston Churchill 1940 zum Premierminister entschieden. Dessen Ansicht über den Krieg musste ich dann nach einer Analyse der Rede mit der Ansicht der expressionistischen Lyrik zum Thema Krieg vergleichen. Wie immer in Deutsch weiß ich natürlich nicht, was dabei rauskommt, ich bin nur mal froh, dass ich zwei Prüfer habe und nicht nur den lieben Herrn Scherer, weil der ja leider nur seine eigene Meinung akzeptiert. Also, wie die Engländer sagen: On va voir...

Ferguson und die einheitliche Feldtheorie
eingetragen am Freitag, den 21. April 2006 um 15:47 Uhr


Skifahren vs. Arbeiten
eingetragen am Dienstag, den 11. April 2006 um 00:34 Uhr


Osterferien
eingetragen am Freitag, den 7. April 2006 um 21:46 Uhr


Mottowoche
eingetragen am Mittwoch, den 5. April 2006 um 20:01 Uhr


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